2025 wurde anhand umfassender Daten nachgewiesen:
Anhand großer Datenabgleiche konnte gezeigt werden, dass durch das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland um bis zu 30% gesenkt werden konnte
(Pressemitteilungen des Bundesgesundheitsministeriums vom 09.07.2025). Dieser Effekt hängt eindeutig mit dem Mammographie-Screening zusammen und betrifft nur die berechtigten und eingeladenen Altersstufen (im Untersuchungszeitraum: 50-69 jährige Frauen betraf und parallel früheren Entdeckung korreliert (Waldmann A, et al. Trends over Time in Breast Cancer-Specific Mortality in Germany https://di.aerzteblatt.de/int/archive/article/220672 ).
Zudem senkt es die Zahl an Chemotherapien und eingreifenden Operationen.
Aufgrund dieser wichtigen Erfolge wurde in Deutschland eine Ausweitung des Screeningprogramms auf Frauen zwischen 70-75 (seit 2025) und für 45-49 Jahre (voraussichtlich ab Ende 2027) beschlossen.
Diese für unsere Frauen wichtigen Erfolge sind gefährdet, wenn eine im Beitrags-Stabilisierungsgesetz vorgesehene Budgetierung des Screenings umgesetzt würde.
Eine Budgetierung ist nicht vereinbar mit dem Auftrag des Screeningprogramms (Angebotsausweitung). Es würde das funktionierende und effektive Screeningprogramm destabilisieren und die erwartbare Mortalitätssenkung gefährden.
Hierauf verweisen die Referenzzentrumsleiter in ihrem offenen Brief an Frau Ministerin Warken.